Psychopharmaka

Unter Psychopharmaka versteht man Substanzen, die bestimmte Stoffwechselvorgänge im Gehirn beeinflussen. Die Substanzen, die im Medikament enthalten sind, wirken entweder direkt oder indirekt über ihre Stoffwechselproduktion im Körper.

Psychopharmaka sind insbesondere bei der Behandlung schwerer psychischer Störungen wie Schizophrenie, Bipolarer Erkrankungen oder schwerer depressiver Störungen kaum mehr weg zu denken. Auch bei der Therapie starker Angst, Panik– und Zwangsstörungen kommt ihnen eine wichtige Rolle als Therapie unterstützendes, spannungslösendes Medikament zu.

Häufig werden Sie unterstützend zu psychotherapeutischen Behandlungen eingesetzt.

Aufgrund der immer weiter steigen Anzahl Psychischer Erkrankungen weltweit, gehören sie zu den am häufigsten verordneten Medikamenten Welt weit.

Wie alle Medikamente haben auch Psychopharmaka Nebenwirkungen und Wechselwirkungen.

Insbesondere zu Anfang einer medikamentösen Therapie kommt es häufig zu Nebenwirkungen oder gar Verschlechterung der Symptome.

Daher ist eine strenge ärztliche Kontrolle, idealerweise durch einen Facharzt für Neurologie & Psychiatrie oder einem Facharzt für psychosomatische Medizin erforderlich

Psychopharmaka werden, nach ihrem wirkmechanismuss, in sieben Gruppen unterschieden:

•     Antidepressiva

•     Stimmungsstabilisierer (Phasenprophylaktika)

•     Antipsychotika (Neuroleptika)

•     Anxiolytika / Hypnotika

•     Antidementiva

•     Psychostimulanzien

•     Sonstige