Weihnachtsdepression – wo bleibt die Freude?

In der Weihnachtszeit und besonders an den Tagen danach fühlen sich viele Menschen ausgelaugt, überfordert und depressiv. Aber woran liegt das eigentlich? Gibt es ein Weihnachtsdepression überhaupt?

Viele Menschen Überfordern sich durch den Stress, den Sie sich selber zur Weihnachtszeit machen einfach. 
Ein Beispiel: Weihnachten gilt als besinnliche Zeit, in der die Familie zusammen kommt und gemeinsam eine glückliche Zeit verbringt. Es wird versucht es allen recht zu machen um die Harmonie nicht zu gefährden. Trifft Dieses Wunschdenken an Harmonie, Ruhe und Entspannung aber auf Küchendienst, Kaufhausgetümmel beim Geschenkkauf und Dienst an der Arbeit kommen viele Menschen schnell an ihre Belastungsgrenze. So wird Weihnachten nicht immer und vor allem nicht für alle zu einem Fest Freude und Harmonie. 

Einsamkeit = Weihnachtsdepression?

Weihnachten ist das Fest der Liebe. In Filmen und Werbespots wird uns permanent die „heile“ Welt vor Augen geführt. Kinder packen große Geschenke aus und fallen ihren Eltern Glückselig in die Arme. Paare sitzen gemütlich mit einem Glas Wein vor dem Kamin und Oma hat für alle ein großes Festmenü gezaubert. – So lebt es uns die Medien vor. Doch was ist wenn man das alles nicht hat? Gerade dann werden Einsamkeit und negative Gefühle, besonders belastend. 

Der Druck glücklich zu sein wächst und somit auch die Gefahr in ein Loch zu fallen. 

Aber auch negative Gefühle brauchen ihren Raum Lassen sie auch negative Gefühle zu. Sprechen Sie mit anderen über das was sie belastet. Sie können das auch ganz anonym über die Telefonseelsorge machen.

Man spricht übrigens nicht von einer Weihnachtsdepression, sondern von einer saisonalen Depression, die durch Äußere Einflüsse wie dem verminderten Lichteinfall und oder die frühe Dunkelheit ausgelöst wird.

Gefahr nach Weihnachten

Statistiken zeigen, dass speziell die Zeit nach Weihnachten und um den Jahreswechsel für viele Menschen extrem belastend ist. Viele ziehen jetzt noch einmal Bilanz. Fällt diese nicht unbedingt positiv aus, wie es bei einer gedrückten Grundstimmung durch ein Depression bedingt, sein kann, neigen viele Betroffene zu Kurzschluss Reaktionen. 

Ein weit verbreiteter Trugschluss aber ist eine steigende Anzahl an Suizidversuchen vor und an Weihnachten. Das dies nicht der all ist, belegen diverse Statistiken. Die gleichen Statistiken zeigen aber auch auf, das es, wie eingangs schon erwähnt, speziell nach Weihnachten und um den Jahreswechsel eine wachsende Anzahl an Hilferufen gibt. 

Was kann ich tun? 

  • Halten Sie Ihre Ziele in einem realistischen Rahmen – Ganz nach dem Motto Weniger ist mehr
  • Verteilen Sie Aufgaben. Vorbereitungen machen in der Gruppe doch auch viel mehr spaß
  • Niemand ist perfekt! Überprüfen Sie ihre eigenen Ansprüche und vergleichen Sie sich nicht mit anderen
  • Wenn sie wissen, das sie an Weihnachten allein sein werden, nehmen sie Kontakt auf. In viele Städten gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Weihnachten nicht allein verbringen zu müssen. Auch die Telefonseelsorge steht ihnen jederzeit zur verfügung!
  • Schauen Sie nicht weg! Verhält sich jemand komisch oder wissen Sie von Vorbelastungen, sprechen Sie die Personen an. Häufig brauchen betroffene jemanden, der einen Schritt auf sie zugeht.

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